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„Die Zukunft wird Glasfaser bis ins Haus sein"

Besprechung

Infoveranstaltung zum ersten Ausbaugebiet in Ottersweier

„Vom Schneckentempo zu Highspeed", so lautete das Motto der ersten Breitbandinformationsveranstaltung der Gemeinde Ottersweier. Rund 80 Bürger, deren Wohnhäuser oder Gewerbebetriebe im ersten Bauabschnitt liegen, wurden über die Möglichkeiten zum Glasfaseranschluss aufgeklärt und nutzten die Chance zur Diskussion mit Experten. Rechnungsamtsleiter Alexander Kern stellte die wichtigsten Vorteile des Glasfaseranschlusses bis ins Wohnhaus und das geplante Ausbaugebiet vor. FTTB und FTTH, wie man in der Fachsprache den Glasfaseranschluss bis zum Haus oder in die Wohnung nennt, gehören mittlerweile zur Daseinsvorsorge in einer Gemeinde. Zusammen mit dem Fachkräftebedarf hat schnelles Internet für Gewerbebetriebe höchste Priorität bei ihrer Standortentscheidung. Auch lässt sich mit einer hohen Bandbreite der Wert des eigenen Grundstücks und Gebäudes erhöhen, „Home-Office-Arbeitsplätze" nahmen rasant zu. Unter der Marke „Baden.Net" treiben sieben Kommunen und der Zweckverband Baden-Airpark den Breitbandausbau in Mittelbaden voran. In der Infoveranstaltung wurde erstmals auch ein Kurzfilm von Baden.Net zu den Vorteilen des Glasfaseranschlusses gezeigt.

 

Der Spatenstich zum ersten Bauabschnitt in Ottersweier erfolgt Anfang März 2017 in Hatzenweier. Die beauftragte Tiefbaufirma verlegt Glasfaser anschließend in Teilbereichen von Hatzenweier, Eisenbahnstraße, Seebühlstraße, Europastraße, Am Landgraben bis zur Hauptstraße, in denen bis Jahresende auch der Netzbetrieb startet. Zurzeit wird im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens der künftige Netzbetreiber gesucht, der voraussichtlich im Mai 2017 den Zuschlag erhält. Geplant ist auch die Realisierung eines weiteren Bauabschnitts noch in diesem Jahr.

 

Ein Glasfaseranschluss bis ins Gebäude wird 750 € zuzüglich Mwst. kosten. Enthalten sind dabei die Tiefbauarbeiten bis zu einer Hausanschlusslänge von 15 m, die Verlegung des Leerrohrs, das Befüllen mit dem Glasfaserkabel sowie alle notwendigen Verbindungen. Dieser Preis ist nicht kostendeckend und kann auch nur im Zusammenhang mit dem Bau der Hauptleitungen angeboten werden.
Bürgermeister Jürgen Pfetzer vergleicht den Ausbau des Breitbandnetzes mit dem Ausbau der zentralen Wasserversorgung vor etwa 100 Jahren. Auch damals musste das neue Netz sukzessive wachsen und habe sich die Investitionen erst nach Jahren amortisiert.

 

Experten aus dem Ottersweierer Rathaus, der Stadt Bühl, den Stadtwerken Bühl und der beauftragten Tiefbaufirma diskutierten im Anschluss an die Vorträge an runden Tischen mit interessierten Bürgern. Auf Wunsch werden die Grundstückseigentümer in den kommenden Wochen vor Ort auch nochmals eingehend beraten.

 

Weitere Informationen können Interessierte der Homepage www.baden.net entnehmen. Für Ottersweierer Bürger ist dort ersichtlich, ob ihr Wohnhaus bzw. Gewerbebetrieb im ersten Ausbaugebiet liegt. Im Internet wird auch jeweils zeitnah über die weiteren Ausbaugebiete informiert. Außerdem werden bei der Gemeindeverwaltung unter Tel. 9860-50 Fragen zum Glasfaseranschluss beantwortet.