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Gemeinde Lichtenau
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Stadt Lichtenau

Wappen Lichtenau Im Jahre 1293 wurde mit dem Bau einer Wasserburg, die der Ursprung dieses Städtchens ist, begonnen. Gegründet wurde es von den Lichtenbergern aus dem Elsass, die auch diesseits des Rheins eine Festung wollten. 1300 wurde Lichtenau dann das Stadtrecht durch Kaiser Albrecht I. verliehen.

Die Höhe der Abgaben der Lichtenauer Bauern, die sie an das Kloster Schwarzach leisten mußten, führten im 16. Jahrhundert zu einem Bauernaufstand. 1525 kamen bei Lichtenau 1000 elsässische Bauern über den Rhein. Sie vertrieben die Amtsleute und vereinigten sich dann mit den hiesigen Bauern. 4000 Mann stark war die Gruppe, die nach Schwarzach zog, das Kloster erstürmte, plünderte und verwüstete. Die Entschädigung, die Lichtenau anschließend an das Kloster bezahlen musste, traf die Untertanen jedoch sehr hart.

Im Verlauf des 30-jährigen Krieges war Lichtenau häufig betroffen. Franzosen, Schweden, Kroaten und Weimarer hielten Lichtenau nacheinander besetzt, plünderten, halfen beim Wiederaufbau oder zerstörten die ganze Stadt. So wurde auch die Wasserburg am Ende des 30-jährigen Krieges zerstört. 1590 hatte Lichtenau etwa 300 Einwohner, 1802 etwa 650. Heute zählt die Kernstadt Lichtenau über 2.000 Personen.

Details für den Ausbau in der Gemeinde Lichtenau

Lichtenau Ausbaukarte Die Stadt Lichtenau beabsichtigt im Rahmen des Breitbandprojektes „Mittelbaden“ den Aufbau eines interkommunalen Netzes zusammen mit mehreren umliegenden Kommunen.

Zunächst ist geplant das Gewerbegebiet in der Kernstadt und ausgewählte Gewerbekunden in den Mischgebieten über ein Glasfasernetz zu erschließen. Weiterhin sollen die Haushalte im Stadtteil Scherzheim über den Zwischenschritt einer FTTC-Lösung versorgt werden.

Für die Anbindung der Ausbaugebiete ist innerhalb der Gemarkung Lichtenau der Bau der Backbone-Trasse für Bauabschnitt 1 geplant. Die Breitbandsignale werden über das Leerrohr der Syna GmbH (interkommunaler Trassenabschnitt) nach Lichtenau geführt. Die Miettrasse der Syna beginnt in Rheinmünster/Greffern in der Nähe der Kreuzung L85/Landesstraße 75 und verläuft entlang der Landesstraße 75 bis zum Ortseingang Lichtenau Landesstraße 75/Ecke Greffener Straße. Die anschließende Neubautrasse ist im versiegelten Bereich entlang der Landesstraße 75 geplant. An der Kreuzung Landesstraße 75/L76 verzweigt sich die Backbone-Trasse. Ein Abschnitt führt entlang der Mooser Straße bis zum Schacht 9; hier ist der Übergabepunkt für den Stadtteil Ulm vorgesehen. Die anschließende Trasse in nördlicher Richtung führt bis zum Anschlusspunkt des Hauptverteilers der Telekom Deutschland GmbH in der Schulstraße 12. Der HVT gilt als regulierter Zugangspunkt und ermöglicht dem potentiellen Betreiber die Erstellung einer redundanten Anbindung (siehe Abbildung 1 unten).

Backbone-Trasse (BA 1) / Abschnitt Gemeindegrenze bis Lichtenau-Nord

Beginnend an der Kreuzung Landesstraße 75/L76 verläuft in südlicher Richtung eine Neubautrasse entlang der Landesstraße 75 durch den Kernortsbereich bis zum Übergabepunkt 2 in der Nähe des Kreisels am Industriegebiet. Für die Versorgung des Gewerbegebietes und der Anbindung der gewerblichen Bedarfsträger im Kernortsbereich ist in unmittelbarer Nähe der zentrale Technikstandort (PoP) vorgesehen. Für den weiterführenden Abschnitt entlang der Landesstraße 75 ist ein Teilabschnitt der Trasse im unversiegelten Bereich geplant. Am Ortseingang Scherzheim wird der Backbone im versiegelten Bereich weitergeführt bis zum Schacht 2 (Landesstraße 75/Ecke Kirchstraße). Bauabschnitt 1 der Backbone-Trasse endet am Übergabepunkt 1. Für die Realisierung des Breitbandnetzes im Stadtteil Scherzheim ist in unmittelbarer Nähe der Aufbau eines geeigneten Technikstandortes möglich.

 Backbone-Trasse (BA 1) / Abschnitt Lichtenau bis Scherzheim

Übersicht der geplanten Infrastrukturen

Die Gesamtlänge der geplanten Trasse innerhalb der Gemarkung Lichtenau für den Bauabschnitt 1 als Teil des interkommunalen „Backbone-Netzes“ beträgt circa 4.735 m.

Nach den derzeitigen Planungen befinden sich zwei Übergabepunkte im Kernortsbereich Lichtenau/Ulm und ein Übergabepunkt in Scherzheim. Für den Aufbau der jeweiligen Hoch- oder Höchstgeschwindigkeitsnetze der Verteilebene können in der Nähe der Übergabepunkte die jeweiligen Technikstandorte realisiert werden.

Die zur Förderung beantragten Abschnitte zur Errichtung der Backbone-Trasse teilen sich in die folgenden Kategorien auf:
- Trassenabschnitte im versiegeltem Grund: 2.626 m
- Trassenabschnitte im unversiegeltem Grund: 813 m
- Anmietung Kabelschutzrohr Syna plus Einzug GF-Kabel: 1.296 m

Aktuelle Karte/Ausbaugebiet



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