Gemeinde Sasbach

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Gemeinde Sasbach

Wappen Sasbach Sasbach ist eine geschichtsträchtige Gemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung der „Pfarrei Sasbach“ erfolgte im Jahr 750 n Chr. Funde aus spätrömischer Zeit zeugen aber davon, dass Sasbach sogar bereits schon früher besiedelt war. Ein einschneidendes Datum in der Geschichte des Dorfs war der 27. Juli 1675, an dem Sasbach in der „Schlacht von Sasbach“ fast vollständig zerstört wurde.
Die jüngere Geschichte Sasbachs ist geprägt durch den Wandel vom Bauerndorf zu einem modernen Gewerbe- und Industriestandort.

Einen Kontrast zum regen Gewerbetreiben in Sasbach findet man im direkt angrenzenden Ortsteil Obersasbach vor, der seit 1973 zur Gemeinde Sasbach gehört. In landwirtschaftlich reizvoller Lage am Westhang der Hornisgrinde (1.164m) gedeihen hier dank des milden Klimas in einer der fruchtbarsten Gegenden Deutschlands, der „Goldenen Au“, alle Sorten Obst und Wein. Blumengeschmückte Fachwerkhäuser, historische Bauten, malerische Winkel und herrliche Ausblicke machen den anerkannten Erholungsort zu jeder Jahreszeit erlebenswert. Touristisch kooperiert Obersasbach mit dem angrenzenden Sasbachwalden unter dem gemeinsamen Label „Ferienregion Sasbachwalden“.

In beiden Teilorten sind alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Sporthallen und Sportplätze vorhanden. Darüber hinaus hat Sasbach Einrichtungen zu bieten, die für Gemeinden unserer Größenordnung außergewöhnlich sind:

Das im Oktober 2001 eröffnete deutsch-französische Turenne-Museum, ein Gemeinschaftsprojekt des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg mit der Gemeinde Sasbach und dem französischen Generalkonsulat, lohnt ebenso einen Besuch wie der liebevoll restaurierte Kühnerhof mit funktionsfähigem Sägewerk und seiner Mahlmühle oder das Toni-Merz-Museum, in dem der künstlerische Nachlass des Kunsterziehers Toni Merz einen gebührenden Platz gefunden hat und in dem regelmäßig Ausstellungen auch überregional bekannter Künstler stattfinden.

Weithin bekannt und sichtbar ist das Kloster Erlenbad mit seinem markanten Gebäude. Das Kloster der Kongregation der Franziskanerinnen ist Mutterhaus der Europäischen Provinz; von hier aus werden seit vielen Jahrzehnten Schwestern in alle Welt – vor allem auch nach Indien – entsandt.

Sehr rege internationale Verbindungen unterhält die 1875 vom katholischen Priester, Seelsorger, Politiker und Erzieher Dr. Franz Xaver Lender gegründete Heimschule Lender. Diese Einrichtung mit ihren heute ca.1.700 Schülern hat nach wie vor große Ausstrahlung in das gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer auch als „Lenderdorf“ bezeichneten Gemeinde. Sie ist sicher eine maßgebliche Ursache für die sprichwörtliche Weltoffenheit der Sasbacher, die sich auch in lebendigen, offiziellen Partnerschaften mit den Gemeinden Mapello (Italien) und Marmoutier (Frankreich), Freundschaften mit Gemeinden aus Ungarn, Polen und sogar Peru sowie der jährlichen Teilnahme an dem von Sasbach aus ins Leben gerufenen internationalen Jugendprojekt „Eine Welt von Freunden“ (www.jugendprojekt.net) ausdrückt.

Bei alledem sind die Sasbacher auch sehr heimatverbunden. Die hier noch intakte Dorfgemeinschaft mit ihren regen Vereinen erfüllt den Ort übers Jahr hinweg durch vielfältiges Wirken mit Leben

Details für den Ausbau in der Gemeinde Sasbach

Sasbach Ausbaukarte Die Gemeinde Sasbach beabsichtigt im Rahmen des Breitbandprojektes „Mittelbaden“ den Aufbau eines interkommunalen Netzes zusammen mit mehreren umliegenden Kommunen. Zunächst sollen die Gewerbegebiete im nordwestlichen Bereich der Kommune mit einem Höchstgeschwindigkeitsnetz ausgebaut werden. Für die Versorgung der Gewerbegebiete im Bereich „SasbachWest“ ist in Bauabschnitt 1 bereits ein Teil der Ringstruktur, die innerhalb der Gemarkung „Ottersweier-West“ verläuft, erforderlich. Durch diesen Ringschluss wird Sasbach-West an die Infrastruktur der Stadtwerke Bühl angebunden. Für die interkommunale Trasse als Teil der südlichen Ringstruktur des Breitbandprojektes „Mittelbaden“ wird das kommunale Leerrohr auf dem Abschnitt Balzhofen/Stadt Bühl bis Breithurst/Gemeinde Ottersweier genutzt. In Breithurst ist ein Übergabepunkt für die Versorgung der Breitbandnetze in Breithurst, Unzhurst und Zell der Gemeinde Ottersweier vorgesehen. Für den weiterführenden Abschnitt bis zur Gemeindegrenze Ottersweier kann ein vorhandenes Kabelschutzrohr der Syna GmbH angemietet werden. Als Zugangspunkt für die überregionalen Breitbandtrassen der Transnet / terranets bw ist die Erschließung der GF-Muffe südlich von Breithurst in der Nähe der Gemeindegrenze geplant. Die Syna Trasse endet an der L87a. Der Verlauf der Infrastrukturen ist unten dargestellt.

Interkommunale Trasse (Backbone) Ottersweier-West

Die interkommunale Trasse der Gemeinde Sasbach beginnt am Zugangspunkt der Syna Leerrohrtrasse an der L87a nördlich der Gemeindegrenze. Der erste Abschnitt der neu zu bauenden Trassen führt entlang der L87a mit einer Länge von circa 2.000 m bis zum Kreisel (L87a/K5372). Die weiterführenden Neubauabschnitte führen entlang der Kreisstraße 5372, Fuchsgraben, Am Fuchsgraben bis zum Gewerbegebiet Sasbach-West. Im Bereich „Fuchsgraben“ liegt gem. den Unterlagen des RP Freiburg „schwierige Geologie“ vor (siehe hierzu Kapitel 7 „Schwierige Geologie“). Innerhalb des Gewerbegebietes verläuft die Trasse im versiegelten Bereich bis zum Kreisel Heideweg/Sasbachrieder Straße in der Nähe der Bahnlinie. Für die Versorgung der Gewerbegebiete ist in unmittelbarer Nähe der zentrale Technikstandort (ÜP 1) vorgesehen. Der anschließende Trassenabschnitt verläuft entlang der Sasbachrieder Straße bis zur Zufahrt in das Gewerbegebiet Mättich. Bauabschnitt 1 endet an dieser Stelle. Der Verlauf der interkommunalen Trasse für Bauabschnitt 1 ist in Abbildung 7 unten dargestellt. Hierfür wurde bereits ein Backbone-Antrag am 28.04.2016 beim LGL in Stuttgart eingereicht.

Die Realisierung der Trassenabschnitte der interkommunalen Trasse von Mättich entlang der Sasbachrieder Straße, Obersasbacher Straße, Sasbachwaldener Straße bis zum Ortsteil Obersasbach sind zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Interkommunale Trasse der Gemeinde Sasbach (Backbone) - BA 1

In den vorliegenden Unterlagen werden die erforderlichen Infrastrukturen der Verteilebene der Gewerbegebiete „Sasbach-West“ und „Mättich“ beschrieben, für die eine Förderung nach der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Breitbandförderung vom 01.08.2015 beantragt werden soll.

Die Trassenverläufe der Verteilebene in den Gewerbegebieten sind zum einen in den FTTB-Plänen mit Darstellung der Rohrverbände und Anschlusspunkte und zum anderen in den Plänen mit

Angabe der förderfähigen Trassen dargestellt. Die Anschlusspunkte der Gebäude (bebaute Grundstücke) basieren auf den Angaben der Gemeinde Sasbach, die vor Antragstellung auf Aktualität überprüft wurden. Die detaillierten Übersichten mit Angaben zu Adressen, Flurstücksnummern und Unterscheidung nach bebaute/unbebaute Grundstück sowie zur Nutzung (Privat/gewerblich) sind in separaten Tabellen in „Kapitel 4a“ dem Förderantrag beigefügt. In den Gewerbegebieten sind keine privat genutzten Anschlussadressen vorhanden, dadurch wurde auf eine farbliche Unterscheidung in den Planunterlagen verzichtet. Für die Unterscheidung nach bebauten/unbebauten Grundstücken wurde eine Farbgebung mit roten/gelben Markierungen (Punkten) und entsprechender Angabe der Flurstücksnummern verwendet.

Verteilebene Gewerbegebiet Sasbach-West inkl. Schwierige Geologie

Verteilebene Gewerbegebiet Mättich inkl. Schwierige Geologie

Übersicht der geplanten Infrastrukturen

Die Gesamtlänge der geplanten Trassen der Verteilebene in den Gewerbegebieten „SasbachWest“ und Mättich beträgt circa 3.564 m. Die „Backbone-Trasse“ ist im Förderantrag vom 28.04.16 bereits beantragt worden. Die Trasse ist zur Information in den Plänen dargestellt. Nach den derzeitigen Planungen befindet sich der Übergabepunkt im Bereich Sasbach-West am Kreisel in der Nähe der Bahnlinie; in unmittelbarer Nähe ist der zentrale Technikstandort für die zukünftige Versorgung des Höchstgeschwindigkeitsnetzes in den Gewerbegebieten vorgesehen. Die passiven Verteiler (Röhrchenverteiler/RVt) sind an den folgenden Standorten geplant:
- RVt 1: Am Fuchsgraben 7 - RVt 2: Kreuzung Heideweg/Am Fuchsgraben
- RVt 3: Kreuzung Gewerbegebiet Mättich
In den Gewerbegebieten befinden sich die folgenden Kabelverzweiger:
- KVz 1A81, Am Fuchsgraben 7, 77880 Sasbach
- KVz 1A101, Göthestraße 2, 77880 Sasbach

Die KVz sind für den geplanten FTTB-Ausbau in den Gewerbegebieten nicht relevant. Im Rahmen des kommunalen Breitbandausbaus ist eine FTTC-Erschließung der genannten Kabelverzweiger derzeit nicht vorgesehen.

Die zur Förderung beantragten Trassen der Verteilebene teilen sich in folgende Abschnitte auf (ohne Backbone-Trasse):
- Trassenabschnitte im versiegeltem Grund: 2.746 m
- Trassenabschnitte im unversiegeltem Grund: 457 m
- Trassenabschnitte im bestehenden Leerrohr (Einzug GF): 361 m
- Trassenabschnitte im Bereich „Schwierige Geologie“: 1.109 m

Aktuelle Karte/Ausbaugebiet



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